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Meyer Lansky Amerikanisches Roulette

18.39


EMS Meyer Lansky, USK / FSK : 12 + VÃ - Datum : 10.12.02.
  • 5 Bewertungen: 3.0




Meyer Lansky - Amerikanisches Roulette

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langatmig
Dieser Film enttäuscht auf der ganzen Linie. Das spannensde ist der Umschlag der DVD.
Dieser Film ist sehr langatmig und macht lediglich eine trockene Strichliste der Stationen in Mayer-Lanskys Leben.
 
  Story nicht schlecht aber schlecht verwirlicht
Mein Geschmack wurd mit diesem Film nicht getroffen. Das Spiel der Darsteller ist schlecht. Die Story wurde durch die schlechte und wahrscheinlich günstige Produktion nicht verwirklicht.
 
Solide, aber etwas langweilig
Wer hier den "Paten", eine durchschnittlicher Verfilmung von Al Capones Leben oder "Casino" erwartet, der sieht sich getäuscht: Meyer Lanskys Leben war etwas spannender als das eines Buchhalters (und damit meine ich nicht Lepke Buchalter!).
Gut, dass nicht versucht wird, sein Leben "aufzupeppen" durch Schießereien oder nicht stattgefundene Orgien - Lansky hat im Gegenteil zu vielen anderen Mitgliedern des orgnaisierten Verbrechens sein Leben in Freiheit und eines natürlichen Todes beendet.
Leider macht das Lansky aber auch zu einem etwa langweiligen Protagonisten: Das ganze ist eher eine Charakterstudie oder Kammerspiel. Die Darsteller sind gut gewählt und machen ihre Sache gut, aber die agnez Art der Inszenierung packt den Zuschauer nicht.
Empfohlen für Liebhaber von Mafia-Filmen, die auf realistische Darstellung wert legen.
 
  solider einblick in das leben von meyer lansky
die hochwertige tv-produktion von hbo (wie oft hab ich mir so eine firma schon für unsere deutsche tv-landschaft gewünscht...) erzählt das leben von meyer lansky. er kam als kleiner junge in die usa und wurde später der boss des glücksspiels und ist einer der "väter von vegas". die story wird unspektakulär und ohne grosse action erzählt, wer also auf wilde ballereien und sonstige mafiaklischees steht ist mit diesem werk schlecht beraten. in grossartiger besetzung bringt es dem interessierten zuschauer aber einen autobiografischen einblick in das leben und lebenswerk von meyer lansky. für mich als interessierten mit etwas hintergrundwissen in sachen organisierter kriminalität ein grossartiger film. zumal wenn man weiss, daß meyer lansky bis zu seinem tode trotz zahlreicher versuche niemals wegen eines kapitalverbrechens verurteilt werden konnte.
das bild ist wie bei hbo gewohnt hervorragend, die tonspur wird aufgrund der handlung nicht gefordert, da es sich wie erwähnt nicht um ein actionwerk handelt.
absolute empfehlung für interessierte und fans des genres, auch wegen der starken besetzung!!
 
Solide Biographie...
Die Geschichte beginnt in den 70er Jahren in Israel: Meyer Lansky, einst einer der führenden Köpfe der amerikanischen Mafia und nun längst ein kranker, alter Mann, bemüht sich vergeblich, die israelische Staatsbürgerschaft zu erlangen. In vielen Rückblenden erzählt er seine Lebensgeschichte: Durch blutige Pogrome zur Flucht aus Rußland gezwungen, wanderte seine Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die USA aus. Seine Jugend verbringt Lansky im New Yorker Einwandererviertel, wo er schon recht früh erste kriminelle Erfahrungen mit illegalen Glücksspielen sammelt. Hier trifft er auch auf Bugsy Siegel und Lucky Luciano, mit denen er sich am Alkoholschmuggel während der Prohibition beteiligt. Gemeinsam mit ihnen landet er schnell an der Spitze des organisierten Verbrechens in den USA und was einst in Straßengangs begann, wächst sich im Verlauf der 30er und 40er Jahre zu einem perfekt funktionierenden, landesweiten „Konzern" aus, der - durch Scheinfirmen getarnt - Millionenumsätze mit Glücksspiel, Drogenhandel und Prostitution erwirtschaftet. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs beginnt dieses Imperium jedoch zu verfallen und Lansky reist schließlich für Jahre von Land zu Land, um einer Verhaftung durch die US-Behörden zu entgehen...
Die 1999 entstandene TV-Produktion Meyer Lansky ist kein mit Schießereien und Verfolgungsjagden gespickter Mafia-Thriller und läßt sich natürlich auch nicht mit Sergio Leones epischem Meisterwerk Once Upon A Time In America vergleichen. Vielmehr werden hier in einem ruhigen, quasi-dokumentarischem Erzählstil, der weder romantisiert noch verurteilt, entscheidende Stationen im Leben eines der erfolgreichsten Großkriminellen der USA vorgeführt. Damit einhergehend beleuchtet der Film zugleich ein nicht gerade ruhmreiches, jedoch zweifelsohne wichtiges Kapitel der amerikanischen Geschichte. Gerade der unspektakulär wirkende Lansky (sehr glaubhaft von Richard Dreyfuss dargestellt), dessen Stärken mehr in einer ausgeklügelten Buchhaltung und trickreichen Geschäftsmethoden, als in roher Brutalität lagen, war ein Paradebeispiel für die enge Verflechtung des organisierten Verbrechens mit Wirtschaft und Politik. Meyer Lansky & Co waren gewiß alles andere als Sympathieträger, die Umstände in denen sie aufwuchsen mögen jedoch einiges erklären, wenn auch nicht rechtfertigen. Und ob Lansky nun ein größerer Verbrecher war als z. B. Richard Nixon, bleibt der Urteilskraft des Zuschauers überlassen...
Die DVD präsentiert den Film in recht guter Qualität (Vollbild 4:3, Ton deutsch und englisch in DD 2.0). Bedauerlich ist hier das Fehlen jeglicher Extras, zumindest einige Hintergrundinfos über die Geschichte der US-Mafia hätten das Ganze noch gut abgerundet.